Kontrast-Prüfer
Ist Ihre Schrift auf diesem Hintergrund gut lesbar?
So liest sich normaler Fließtext in dieser Farbkombination.
Grenzwerte nach WCAG, Stufe AA: 4,5 : 1 für normalen Text, 3 : 1 für großen Text (ab etwa 24 px oder 19 px fett).
Drei Dinge, die man besser versteht, wenn man sie einmal selbst ausprobiert hat.
Ist Ihre Schrift auf diesem Hintergrund gut lesbar?
So liest sich normaler Fließtext in dieser Farbkombination.
Grenzwerte nach WCAG, Stufe AA: 4,5 : 1 für normalen Text, 3 : 1 für großen Text (ab etwa 24 px oder 19 px fett).
Titel und Beschreibung eingeben, Vorschau prüfen.
Richtwerte: Google kürzt Titel ab etwa 600 Pixel Breite und Beschreibungen ab etwa 155 bis 160 Zeichen. Google kann beides auch durch eigene Texte ersetzen.
Seitengröße und Verbindung wählen.
Vereinfachte Rechnung: Datenmenge geteilt durch Bandbreite. Verbindungsaufbau, Server und Rechenzeit im Browser kommen in der Praxis noch dazu.
Mit dem Website-Check prüfen Sie Ihre eigene Seite automatisch, kostenlos und mit Ergebnis in 60 Sekunden.
Website kostenlos prüfenEine dauerhafte Umleitung von einer alten Adresse auf eine neue.
Ändert sich die Adresse einer Seite, zum Beispiel beim Relaunch, leitet eine 301-Weiterleitung Besucher und Google automatisch weiter. Die bisherige Bewertung bei Google geht so weitgehend auf die neue Adresse über.
Ohne Weiterleitung landen Besucher auf einer Fehlerseite.
Legen Sie bei jedem Relaunch eine Liste an: alte Adresse, neue Adresse. Das ist eine der wichtigsten Aufgaben, um Platzierungen bei Google zu halten.
Die Meldung, dass eine aufgerufene Seite nicht existiert.
Ein 404-Fehler entsteht, wenn eine Seite gelöscht oder verschoben wurde oder ein Link falsch ist. Eine hilfreiche Fehlerseite bietet Suche, Startseite und wichtige Links an.
Einzelne 404-Fehler schaden nicht. Wichtige Seiten mit Besuchern und Verlinkungen sollten aber per Weiterleitung umgeleitet werden.
Der Teil einer Seite, den Besucher ohne Scrollen sehen.
Der Begriff stammt aus der Zeitung: Was oberhalb des Falzes liegt, sieht man am Kiosk zuerst. Auf einer Website entscheidet dieser Bereich, ob jemand bleibt.
Hier gehören eine klare Aussage, worum es geht, und ein gut sichtbarer nächster Schritt hin, zum Beispiel Anrufen oder Termin buchen.
Fragen Sie sich bei Ihrer Startseite: Weiß ein Besucher nach fünf Sekunden, was Sie anbieten und wie er Sie erreicht?
Eine kurze Beschreibung eines Bildes für Menschen, die es nicht sehen können, und für Google.
Screenreader lesen den Alt-Text vor, wenn ein Bild nicht gesehen werden kann. Google nutzt ihn, um Bilder zu verstehen.
Ein guter Alt-Text beschreibt, was auf dem Bild zu sehen ist und warum es wichtig ist. Rein dekorative Bilder bekommen einen leeren Alt-Text, damit Screenreader sie überspringen.
Schreiben Sie den Alt-Text so, als würden Sie das Bild am Telefon beschreiben.
Ein Vertrag mit Dienstleistern, die in Ihrem Auftrag personenbezogene Daten verarbeiten.
Wenn ein Hoster, ein Newsletter-Anbieter oder ein Webdesigner Zugriff auf Daten Ihrer Kunden hat, braucht es einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO.
Viele Anbieter stellen ihn im Kundenkonto zum Abschluss bereit.
Ein Link von einer anderen Website auf Ihre.
Backlinks sind für Google ein Zeichen von Vertrauen, wenn sie von passenden und seriösen Seiten kommen, etwa von Verbänden, Partnern oder der Lokalzeitung.
Gekaufte Links oder Linktausch in großem Stil verstoßen gegen die Richtlinien von Google und können schaden.
Eine Sicherungskopie der Website, um sie nach einem Fehler wiederherzustellen.
Ein vollständiges Backup umfasst die Dateien und die Datenbank. Es sollte regelmäßig und automatisch laufen und nicht nur auf demselben Server liegen wie die Website.
Ein Backup ist erst etwas wert, wenn die Wiederherstellung einmal getestet wurde.
Fragen Sie Ihren Hoster oder Dienstleister, wie oft gesichert wird, wie lange Sicherungen aufbewahrt werden und wie schnell eine Wiederherstellung geht.
Eine Website, die alle Menschen nutzen können, auch mit Seh-, Hör- oder motorischen Einschränkungen.
Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz verpflichtet seit Juni 2025 bestimmte Anbieter zu barrierefreien digitalen Angeboten.
Das BFSG gilt seit dem 28. Juni 2025 und setzt den European Accessibility Act der EU um. Betroffen sind vor allem Angebote an Verbraucher, etwa Online-Shops, Online-Buchungen oder Bankdienstleistungen.
Kleinstunternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten und höchstens zwei Millionen Euro Jahresumsatz oder Jahresbilanzsumme sind bei Dienstleistungen ausgenommen. Ob und wie es Sie betrifft, sollte im Einzelfall geprüft werden.
Die Bildschirmbreite, ab der sich das Layout einer Website ändert.
An einem Breakpoint wechselt das Layout, zum Beispiel von drei Spalten am Computer auf eine Spalte am Smartphone. Festgelegt wird das im CSS über sogenannte Media Queries.
Zwischenspeichern, damit Inhalte beim nächsten Aufruf schneller da sind.
Der Browser speichert Dateien wie Bilder, Schriften und Stylesheets, damit sie beim nächsten Besuch nicht erneut geladen werden müssen. Auch auf dem Server lassen sich fertige Seiten zwischenspeichern.
Nach Änderungen kann es passieren, dass noch die alte Version angezeigt wird. Neu laden hilft dann meist.
Eine klare Aufforderung zum nächsten Schritt, etwa „Jetzt anrufen“.
Ein Call to Action ist meist ein Button oder Link, der sagt, was als Nächstes passieren soll: anrufen, Termin buchen, Angebot anfragen.
Gut ist eine Hauptaktion pro Seite, die sich farblich abhebt. Zu viele gleich wichtige Buttons lassen Besucher eher zögern.
Ein Hinweis an Google, welche Adresse die Originalversion einer Seite ist.
Oft ist dieselbe Seite unter mehreren Adressen erreichbar, zum Beispiel mit und ohne www oder mit Zusätzen in der Adresse. Der Canonical-Tag sagt Google, welche Adresse gezählt werden soll.
So verteilt sich die Bewertung nicht auf mehrere Kopien.
Ein Netz von Servern, das Inhalte von einem Standort in der Nähe der Besucher ausliefert.
Ein CDN speichert Kopien von Dateien auf Servern in vielen Ländern. Für internationale Websites verkürzt das die Wege.
Für eine regionale Website mit Hosting in Deutschland ist ein CDN oft nicht nötig. Wird eines genutzt, gehört es in die Datenschutzerklärung.
Ein System, mit dem sich die Inhalte einer Website ohne Programmierkenntnisse pflegen lassen.
Mit einem CMS ändern Sie Texte, Bilder oder Termine über eine Bedienoberfläche im Browser. Bekannte Systeme sind WordPress, TYPO3 und Joomla.
Ein CMS braucht regelmäßige Updates. Für sehr kleine Websites, die sich selten ändern, kann auch eine Seite ohne CMS sinnvoll sein.
Das Fenster, in dem Besucher entscheiden, ob Cookies und externe Dienste geladen werden dürfen.
Für Cookies und ähnliche Techniken, die nicht unbedingt nötig sind, etwa für Statistik oder Werbung, braucht es vorher eine Einwilligung. Grundlage ist § 25 TDDDG (früher TTDSG) zusammen mit der DSGVO.
Ablehnen muss genauso einfach sein wie Zustimmen. Und vor der Einwilligung dürfen die betroffenen Dienste noch nicht laden.
Brauchen Sie die Dienste überhaupt? Jeder Dienst weniger macht das Banner kürzer und die Seite schneller.
Drei Messwerte, mit denen Google die Nutzererfahrung einer Seite bewertet.
LCP (Largest Contentful Paint) misst, wann der größte sichtbare Inhalt geladen ist, gut sind bis 2,5 Sekunden. INP (Interaction to Next Paint) misst, wie schnell die Seite auf Klicks reagiert, gut sind bis 200 Millisekunden. CLS (Cumulative Layout Shift) misst, wie stark Inhalte beim Laden verrutschen, gut ist ein Wert bis 0,1.
Die Werte fließen in die Google-Bewertung ein, sind aber nur ein Faktor unter vielen.
Die Sprache, die das Aussehen einer Website bestimmt: Farben, Schriften, Abstände, Layout.
Während HTML den Inhalt beschreibt, legt CSS die Gestaltung fest. Mit CSS passt sich eine Website auch an verschiedene Bildschirmgrößen an.
Erklärt Besuchern, welche Daten auf einer Website verarbeitet werden und warum.
Nach der DSGVO müssen Websites informieren, welche personenbezogenen Daten sie verarbeiten, zum Beispiel über Kontaktformulare, Server-Protokolle oder eingebundene Dienste.
Die Datenschutzerklärung muss zur tatsächlichen Technik passen. Ein kopierter Mustertext reicht nicht, wenn auf der Seite andere Dienste laufen.
Das Adressbuch des Internets: Es übersetzt Domains in Serveradressen.
Computer finden sich über IP-Adressen, Menschen merken sich Namen. Das DNS verbindet beides. In den DNS-Einträgen einer Domain steht zum Beispiel, auf welchem Server die Website liegt (A-Eintrag) und wohin E-Mails gehen (MX-Eintrag).
Änderungen an DNS-Einträgen brauchen oft einige Stunden, bis sie überall angekommen sind.
Die Adresse einer Website, zum Beispiel andi24.de.
Eine Domain besteht aus einem frei wählbaren Namen und einer Endung wie .de oder .com. Sie wird für ein Jahr registriert und verlängert sich in der Regel automatisch.
Wichtig ist, dass die Domain auf Sie selbst eingetragen ist und nicht auf einen Dienstleister. Sonst wird ein späterer Wechsel schwierig.
Fragen Sie Ihren Anbieter schriftlich, auf wen Ihre Domain eingetragen ist. Inhaber sollten Sie selbst sein.
Der letzte Teil einer Domain, zum Beispiel .de, .com oder .bayern.
Das kleine Symbol im Browser-Tab und in den Lesezeichen.
Das Favicon erscheint im Tab, in Lesezeichen, auf dem Startbildschirm des Smartphones und in den Google-Suchergebnissen neben der Adresse.
Es sollte auch in sehr kleiner Größe erkennbar sein. Oft eignet sich dafür nur die Bildmarke eines Logos, nicht das ganze Logo.
Schriften vom eigenen Server laden statt direkt von Google.
Werden Schriften direkt bei Google Fonts abgerufen, überträgt der Browser die IP-Adresse der Besucher an Google. Das Landgericht München I hat das 2022 ohne Einwilligung als Datenschutzverstoß gewertet.
Liegen die Schriften auf dem eigenen Server, entfällt das Problem. Die Seite wird dadurch oft auch schneller.
Ein kostenloses Werkzeug von Google, das zeigt, wie Ihre Website in der Suche abschneidet.
In der Search Console sehen Sie, mit welchen Suchbegriffen Ihre Seiten gefunden werden, welche Seiten bei Google aufgenommen sind und wo es technische Probleme gibt.
Dort wird auch die Sitemap eingereicht.
Der kostenlose Eintrag Ihres Unternehmens in Google Maps und der Google-Suche.
Das Unternehmensprofil zeigt Adresse, Öffnungszeiten, Telefonnummer, Fotos und Bewertungen. Bei Suchen mit Ortsbezug wie „Friseur Rosenheim“ erscheint es oft noch vor den normalen Treffern.
Früher hieß es Google My Business.
Halten Sie Öffnungszeiten und Feiertage aktuell. Falsche Angaben ärgern Kunden mehr als fehlende.
Der Speicherplatz im Internet, auf dem eine Website liegt und rund um die Uhr erreichbar ist.
Ein Hoster stellt Server, Speicher, Datenbanken und meist auch E-Mail-Postfächer bereit. Für kleine Websites reicht ein geteiltes Hosting (Shared Hosting), größere Projekte laufen auf eigenen oder virtuellen Servern.
Für Websites mit Kontaktformular oder Kundendaten sind ein Serverstandort in der EU und ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung (AVV) wichtig.
Achten Sie beim Hosting nicht nur auf den Preis: Backups, Support auf Deutsch und Serverstandort sind oft wichtiger als ein paar Euro im Jahr.
Die Grundsprache jeder Website. Sie beschreibt, was auf einer Seite steht.
HTML legt fest, was eine Überschrift ist, was ein Absatz, ein Bild oder ein Link. Browser lesen das HTML und stellen die Seite dar.
Sauberes HTML hilft Suchmaschinen und Screenreadern, eine Seite zu verstehen, zum Beispiel durch eine klare Reihenfolge der Überschriften.
Die Pflichtangaben, wer hinter einer Website steht.
Geschäftliche Websites in Deutschland brauchen ein Impressum mit Namen, Anschrift und Kontaktmöglichkeiten. Grundlage ist seit Mai 2024 § 5 des Digitale-Dienste-Gesetzes (DDG), vorher das Telemediengesetz.
Für bestimmte Berufe wie Ärzte oder Anwälte kommen weitere Angaben hinzu, zum Beispiel zur zuständigen Kammer.
Die Programmiersprache für Interaktion im Browser, zum Beispiel Menüs, Formulare oder Karten.
JavaScript macht Websites interaktiv. Zu viel davon kann eine Seite aber verlangsamen, vor allem auf älteren Smartphones.
Viele externe Dienste wie Karten, Videos oder Chat-Fenster laden eigenes JavaScript nach. Das kostet Ladezeit und betrifft oft auch den Datenschutz.
Ein Suchbegriff, den Menschen bei Google eingeben.
Keywords zeigen, wie Ihre Kunden suchen, zum Beispiel „Zahnarzt Rosenheim“ oder „Flyer drucken lassen“. Eine Seite sollte sich auf ein Hauptthema konzentrieren.
Früher wurden Keywords möglichst oft wiederholt. Das funktioniert heute nicht mehr und liest sich schlecht.
Der Helligkeitsunterschied zwischen Text und Hintergrund. Entscheidend für die Lesbarkeit.
Die WCAG verlangen für normalen Text ein Kontrastverhältnis von mindestens 4,5 : 1, für großen Text 3 : 1 (Stufe AA).
Hellgraue Schrift auf Weiß sieht elegant aus, ist aber für viele Menschen schlecht lesbar, besonders auf dem Smartphone in der Sonne.
Prüfen Sie Ihre Hausfarben einmal mit dem Kontrast-Prüfer oben. Nicht jede Firmenfarbe eignet sich für Text.
Wie schnell eine Seite erscheint und benutzbar ist.
Je länger eine Seite lädt, desto mehr Besucher springen ab, vor allem unterwegs mit dem Smartphone.
Häufige Bremsen sind zu große Bilder, viele Plugins, externe Dienste und langsames Hosting.
Eine Seite, die für ein bestimmtes Angebot oder eine Werbekampagne gebaut ist.
Wer auf eine Anzeige klickt, landet auf einer Landingpage. Sie konzentriert sich auf ein Thema und ein Ziel, ohne Ablenkung durch das restliche Angebot.
Bilder und Videos werden erst geladen, wenn sie in den sichtbaren Bereich kommen.
So lädt die Seite am Anfang schneller, weil nur das geladen wird, was man sofort sieht. Moderne Browser unterstützen das direkt über ein Attribut im HTML.
Das Bild ganz oben auf der Seite sollte dagegen nicht verzögert laden, sonst erscheint der wichtigste Inhalt später.
Ein kurzer Text, den Google oft unter dem Titel in den Suchergebnissen zeigt.
Die Meta-Description beeinflusst die Platzierung nicht direkt, aber ob jemand klickt. Google zeigt meist etwa 150 bis 160 Zeichen an und ersetzt die Beschreibung manchmal durch einen eigenen Textauszug der Seite.
Der Titel einer Seite, der in den Google-Ergebnissen als Überschrift erscheint.
Der Meta-Title steht im HTML-Kopf und ist für Besucher und Google ein wichtiger Hinweis, worum es auf der Seite geht. Er erscheint auch im Browser-Tab.
Google zeigt etwa 50 bis 60 Zeichen an, längere Titel werden abgeschnitten. Jede Seite sollte einen eigenen Titel haben.
Das Wichtigste nach vorn: Leistung und Ort zuerst, der Firmenname darf ans Ende.
Erst für das Smartphone planen, dann für größere Bildschirme erweitern.
Beim Mobile-First-Ansatz wird zuerst überlegt, was auf einem kleinen Bildschirm wirklich wichtig ist. Das führt oft zu klareren Seiten, auch am Computer.
Auch Google schaut zuerst auf die mobile Version einer Website (Mobile-First-Indexierung).
Eine Anweisung, eine Seite nicht in die Google-Ergebnisse aufzunehmen.
Mit noindex lassen sich Seiten ausblenden, die Besucher zwar aufrufen können, die aber nicht in der Suche erscheinen sollen, etwa Danke-Seiten oder Entwürfe.
Damit Google die Anweisung sieht, darf die Seite nicht gleichzeitig per robots.txt gesperrt sein.
Ein kostenloser Test von Google, der Ladezeit und Technik einer Seite bewertet.
PageSpeed Insights zeigt eine Punktzahl von 0 bis 100 und konkrete Verbesserungsvorschläge. Wenn genug Besucher da sind, zeigt es zusätzlich echte Messwerte aus dem Chrome-Browser.
Die Punktzahl schwankt von Test zu Test etwas. Wichtiger als 100 Punkte ist, dass die Seite für echte Besucher schnell ist.
Eine Erweiterung, die einem CMS zusätzliche Funktionen gibt.
Kontaktformulare, Kalender, Shops oder Cookie-Banner werden oft als Plugin eingebunden. Jedes Plugin ist zusätzlicher Code eines anderen Anbieters, der gepflegt werden muss.
Viele Plugins machen eine Website langsamer und anfälliger. Weniger ist hier oft mehr.
Löschen Sie Plugins, die Sie nicht mehr nutzen, statt sie nur zu deaktivieren.
Die grundlegende Neugestaltung einer bestehenden Website.
Bei einem Relaunch ändern sich oft Design, Technik und Inhalte gleichzeitig. Damit Besucher und Google-Platzierungen nicht verloren gehen, braucht es einen Plan für Adressen, Weiterleitungen und Inhalte.
Ein Relaunch ist auch eine gute Gelegenheit, alte und überholte Seiten auszusortieren.
Eine Website passt sich automatisch an jede Bildschirmgröße an.
Ob Smartphone, Tablet oder großer Monitor: Eine responsive Website ordnet Inhalte jeweils passend an. Spalten rutschen untereinander, Menüs werden zum Aufklapp-Menü, Bilder werden kleiner geladen.
Viele Besucher kommen heute über das Smartphone. Google bewertet Websites deshalb vor allem anhand ihrer mobilen Version.
Eine Textdatei, die Suchmaschinen sagt, welche Bereiche sie nicht durchsuchen sollen.
Die robots.txt liegt im Hauptordner einer Website. Sie kann zum Beispiel den Admin-Bereich von der Suche ausnehmen und auf die Sitemap verweisen.
Wichtig: Die robots.txt verhindert nicht zuverlässig, dass eine Seite bei Google erscheint. Dafür ist noindex da.
Bezahlte Anzeigen in Suchmaschinen, zum Beispiel über Google Ads.
Bei SEA erscheinen Anzeigen über oder unter den normalen Suchergebnissen. Bezahlt wird meist pro Klick.
Anzeigen bringen sofort Besucher, hören aber auch sofort auf, wenn das Budget endet. Viele kombinieren deshalb SEA und SEO.
Suchmaschinenoptimierung: Maßnahmen, damit eine Website bei Google besser gefunden wird.
SEO umfasst Technik (schnelle, fehlerfreie Seiten), Inhalte (Texte, die echte Fragen beantworten) und Vertrauen (Verweise von anderen Websites, Bewertungen).
SEO wirkt langsam. Ergebnisse zeigen sich meist erst nach Wochen oder Monaten, halten dafür aber länger als bezahlte Anzeigen.
Schreiben Sie für Menschen, nicht für Google. Seiten, die eine Frage gut und ehrlich beantworten, haben die besten Chancen.
Sorgt für die verschlüsselte Verbindung, erkennbar an https:// und dem Schloss im Browser.
Ohne Zertifikat zeigen Browser „Nicht sicher“ an, besonders bei Formularen. Daten wie Name oder E-Mail-Adresse würden sonst unverschlüsselt übertragen.
Heute gibt es kostenlose Zertifikate, zum Beispiel von Let’s Encrypt, die sich automatisch verlängern. Eigentlich heißt die Technik inzwischen TLS, der alte Name SSL ist aber geblieben.
Eine Testkopie der Website, auf der Änderungen ausprobiert werden, bevor sie live gehen.
Größere Änderungen oder Updates werden zuerst auf der Staging-Version geprüft. Erst wenn alles funktioniert, kommen sie auf die echte Website.
Die Testversion sollte für Google gesperrt sein, damit sie nicht als doppelter Inhalt in der Suche auftaucht.
Zusätzliche Angaben im Code, die Google erklären, was auf einer Seite steht.
Mit strukturierten Daten nach Schema.org lässt sich zum Beispiel kennzeichnen, dass eine Seite ein Unternehmen mit Adresse und Öffnungszeiten beschreibt oder Fragen und Antworten enthält.
Google kann daraus erweiterte Suchergebnisse erzeugen, sogenannte Rich Results. Einen Anspruch darauf gibt es nicht.
Ein Vorsatz vor der Domain, zum Beispiel shop.beispiel.de.
Mit Subdomains lassen sich eigene Bereiche abtrennen, etwa ein Shop, ein Kundenportal oder eine Testversion der Website. Auch www ist technisch eine Subdomain.
Inhalte, die eng zur Hauptseite gehören, legt man meist lieber in einen Unterordner wie beispiel.de/blog. So bleibt alles unter einer Adresse zusammen.
Die Seite mit den Ergebnissen, die Google nach einer Suche anzeigt.
SERP steht für Search Engine Result Page. Neben den klassischen Treffern zeigt Google dort Anzeigen, Unternehmen auf der Karte, Fragen und Antworten sowie zunehmend KI-Zusammenfassungen.
Wie ein Treffer aussieht, lässt sich über Meta-Title und Meta-Description beeinflussen.
Die Designvorlage, die das Aussehen einer CMS-Website bestimmt.
Ein Theme legt Farben, Schriften und den Aufbau der Seiten fest. Es gibt fertige Themes zum Kauf und individuell entwickelte.
Fertige Themes bringen oft viele Funktionen mit, die nie genutzt, aber trotzdem geladen werden. Das kann die Ladezeit erhöhen.
UX ist das Erlebnis beim Nutzen einer Website, UI die sichtbare Oberfläche.
UI (User Interface) umfasst alles, was man sieht und anklickt: Buttons, Menüs, Formulare. UX (User Experience) beschreibt, wie es sich anfühlt: Findet man schnell, was man sucht? Ist das Formular verständlich?
Gutes Design ist nicht nur schön, sondern macht Besuchern ihre Aufgabe leicht.
Der sichtbare Bereich einer Website im Browserfenster.
Auf dem Smartphone ist der Viewport deutlich kleiner als am Computer. Eine Angabe im HTML-Kopf sorgt dafür, dass mobile Browser die Seite nicht einfach verkleinert darstellen.
Was ohne Scrollen sichtbar ist, nennt man auch „Above the Fold“.
Regelmäßige Aktualisierung von System, Erweiterungen und Inhalten.
CMS, Plugins und Server-Software bekommen laufend Updates, oft wegen Sicherheitslücken. Bleiben sie aus, steigt das Risiko, dass eine Website gehackt wird.
Zur Wartung gehören auch Backups, ein Blick auf Fehlermeldungen und die Kontrolle, ob Formulare noch funktionieren.
Testen Sie Ihr Kontaktformular ab und zu selbst. Ein Formular, das unbemerkt nicht mehr sendet, fällt sonst niemandem auf.
Die internationalen Richtlinien für barrierefreie Webinhalte.
Die WCAG beschreiben prüfbare Kriterien, zum Beispiel für Kontraste, Textalternativen und Tastaturbedienung. Es gibt drei Stufen: A, AA und AAA.
In Europa gilt meist die Stufe AA als Maßstab, über die Norm EN 301 549.
Moderne Bildformate, die bei gleicher Qualität meist deutlich kleiner sind als JPG oder PNG.
Bilder sind oft der größte Teil einer Website. Mit WebP oder AVIF sinkt die Dateigröße, ohne dass man einen Unterschied sieht. Alle aktuellen Browser unterstützen WebP.
Mindestens genauso wichtig: Bilder nicht größer hochladen, als sie auf der Seite angezeigt werden.
Ein Handyfoto hat oft 4000 Pixel Breite und mehrere Megabyte. Für eine Website reichen meist 1600 bis 2000 Pixel.
Eine schlichte Skizze, die den Aufbau einer Seite zeigt, noch ohne Farben und Bilder.
Im Wireframe wird geklärt, welche Inhalte auf eine Seite gehören und in welcher Reihenfolge. Danach folgt das Design, oft als Mockup, das schon wie die fertige Seite aussieht.
So lassen sich Aufbau und Inhalte besprechen, bevor Zeit in die Gestaltung fließt.
Das weltweit am häufigsten genutzte CMS.
WordPress ist kostenlos, quelloffen und lässt sich mit Themes und Plugins stark erweitern. Ein großer Teil aller Websites weltweit läuft damit.
Die Kehrseite: Weil es so verbreitet ist, ist es ein beliebtes Ziel für Angriffe. Updates für WordPress, Themes und Plugins sind deshalb Pflicht.
Ein Verzeichnis aller wichtigen Seiten einer Website für Suchmaschinen.
Die Sitemap hilft Google, alle Seiten zu finden, auch neue oder selten verlinkte. Sie wird in der Google Search Console eingereicht.
In die Sitemap gehören nur Seiten, die bei Google erscheinen sollen.
Allgemeines Fachwissen ohne Gewähr, keine Rechtsberatung. Rechtliche Fragen klären Sie im Einzelfall bitte mit einer Anwältin oder einem Anwalt.