CMYK-Mischer
Mischen Sie Ihre Druckfarbe und sehen Sie den Farbauftrag.
Bildschirmvorschau, nicht farbverbindlich. Das Limit für den Farbauftrag gibt Ihre Druckerei vor, die Linie markiert den häufigen Richtwert 300 %.
Vier Dinge, die man besser versteht, wenn man sie einmal selbst ausprobiert hat.
Mischen Sie Ihre Druckfarbe und sehen Sie den Farbauftrag.
Bildschirmvorschau, nicht farbverbindlich. Das Limit für den Farbauftrag gibt Ihre Druckerei vor, die Linie markiert den häufigen Richtwert 300 %.
Beim Schneiden ganzer Stapel verschiebt sich das Papier minimal.
Bildbreite in Pixel und Druckbreite eingeben, fertig.
Jedes Format ist genau die Hälfte des vorherigen. Tippen Sie auf eine Fläche.
Briefbogen, Kopierpapier, Prospekte.
Alle A-Formate haben das Seitenverhältnis 1 : √2. Deshalb passt ein halbiertes Blatt wieder exakt ins gleiche Verhältnis.
Die Angabe, wie viele Farben vorne und hinten gedruckt werden.
Die erste Zahl steht für die Vorderseite, die zweite für die Rückseite. 4/4 heißt: beide Seiten vierfarbig. 4/0 heißt: vorne vierfarbig, hinten unbedruckt. 4/1 heißt: hinten nur eine Farbe, meist Schwarz.
Wie viele Exemplare gedruckt werden.
Die Auflage entscheidet oft über das Verfahren. Bei kleinen Auflagen sind die Rüstkosten des Offsetdrucks zu hoch, bei großen Auflagen ist der Digitaldruck pro Stück zu teuer. Weil im Offsetdruck die Einrichtung den größten Teil kostet, ist die doppelte Menge oft nur wenig teurer.
Wie viele Bildpunkte pro Zoll gedruckt werden. Für Flyer und Broschüren gelten 300 dpi als Richtwert.
Ein Bild hat eine feste Zahl an Pixeln. Wie scharf es im Druck wirkt, hängt davon ab, auf wie viel Fläche diese Pixel verteilt werden. Gemessen wird in dpi (dots per inch, 1 Zoll = 25,4 mm).
Für Drucksachen, die man in der Hand hält, gelten 300 dpi in Endgröße als Richtwert. Plakate und Banner werden aus größerem Abstand betrachtet und brauchen weniger. Ein kleines Bild von einer Website lässt sich nicht durch Hochrechnen schärfer machen.
Schicken Sie mir Bilder immer in der Originalgröße, nicht aus WhatsApp oder von der Website. Dort sind sie meist stark verkleinert.
Die Seiten so auf dem Druckbogen anordnen, dass nach Falzen und Schneiden alles in der richtigen Reihenfolge liegt.
Bei einer Broschüre liegen Seite 1 und Seite 2 nicht nebeneinander auf dem Bogen. Damit nach dem Falzen die Reihenfolge stimmt, werden die Seiten gedreht und neu angeordnet.
Das übernimmt heute meist die Software der Druckerei. Geliefert wird in der Regel eine PDF mit Einzelseiten in der richtigen Reihenfolge.
Ein paar Millimeter extra Motiv rund um das Endformat, die beim Schneiden wegfallen.
Druckprodukte werden auf größeren Bögen gedruckt und danach zugeschnitten. Der Schnitt kann um Bruchteile eines Millimeters abweichen. Reicht ein Hintergrund nur genau bis zum Rand, bleibt dann ein weißer Streifen stehen, der sogenannte Blitzer.
Deshalb ziehen Sie randabfallende Bilder und Flächen über das Endformat hinaus. Üblich sind 2 bis 3 mm pro Seite, die genaue Vorgabe steht in den Datenblättern der Druckerei.
Ein Flyer im Format 210 × 297 mm wird mit 3 mm Beschnitt als 216 × 303 mm angelegt. Wichtiges gehört trotzdem nicht an den Rand.
Ein ungewollter weißer Streifen oder Spalt im fertigen Druck.
Blitzer entstehen, wenn das Papierweiß durchscheint, wo eigentlich Farbe sein sollte. Am Rand passiert das, wenn ein Hintergrund ohne Beschnitt angelegt ist und der Schnitt minimal abweicht.
Zwischen zwei Farbflächen passiert es, wenn die Farben im Druck leicht versetzt liegen. Dagegen helfen Überfüllung und Überdrucken.
Ziehen Sie randabfallende Bilder und Flächen immer in den Beschnitt. Das ist die häufigste Ursache für Blitzer am Rand.
Eine hauchdünne Folie schützt den Druck und verändert die Haptik.
Bei der Cellophanierung wird eine dünne Folie auf den Druck kaschiert, glänzend, matt oder mit samtiger Soft-Touch-Oberfläche. Sie schützt vor Kratzern und Feuchtigkeit, zum Beispiel bei Visitenkarten, Umschlägen und Mappen.
Die vier Druckfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz, aus denen fast jeder Farbdruck entsteht.
Im Druck werden Farben aus vier Grundfarben gemischt: Cyan (C), Magenta (M), Yellow (Y) und Key (K) für Schwarz. Die Farben liegen als winzige Rasterpunkte nebeneinander und übereinander, das Auge mischt sie zu einem Farbeindruck.
CMYK ist subtraktiv: Je mehr Farbe auf dem Papier liegt, desto dunkler wird es. Der Farbraum von CMYK ist kleiner als der eines Bildschirms. Deshalb wirken manche Bildschirmfarben im Druck matter.
Wichtig ist, dass die Umwandlung in CMYK bewusst mit dem passenden Profil passiert, spätestens beim PDF-Export. Dann gibt es beim fertigen Druck weniger Überraschungen.
Druck ohne Druckplatten, direkt aus der Datei. Ideal für kleine Auflagen.
Im Digitaldruck kommt das Motiv direkt aus dem Rechner auf das Papier, ohne Druckplatten. Das macht kleine Auflagen günstig und schnell. Jedes Blatt kann anders aussehen, zum Beispiel mit persönlicher Anrede.
Bei großen Auflagen ist der Offsetdruck meist günstiger.
Für 100 Einladungen ist Digitaldruck fast immer die richtige Wahl, für 10.000 Flyer meist der Offsetdruck.
Genormte Papiergrößen, bei denen jedes Format die Hälfte des vorherigen ist.
A0 hat eine Fläche von einem Quadratmeter. Halbiert man es, entsteht A1, daraus A2 und so weiter. Alle Formate haben das Seitenverhältnis 1 : √2.
DIN lang (99 × 210 mm) ist kein A-Format, sondern ein Drittel von A4, typisch für Flyer, die in Briefumschläge passen.
Das große Blatt, auf dem mehrere Seiten oder Exemplare gleichzeitig gedruckt werden.
Druckmaschinen arbeiten mit Bögen, die deutlich größer sind als ein Flyer. Auf einem Bogen haben mehrere Seiten oder Exemplare Platz. Wie die Seiten auf dem Bogen angeordnet werden, damit nach dem Falzen alles stimmt, nennt man Ausschießen.
Alle Arbeitsschritte zwischen fertigem Entwurf und Druckmaschine.
In der Druckvorstufe werden Daten druckfertig gemacht: Farben umgewandelt, Bilder geprüft, Beschnitt und Schriften kontrolliert, PDFs nach Norm erstellt. Fehler, die hier auffallen, kosten nur ein paar Minuten. Fehler, die erst nach dem Druck auffallen, kosten die ganze Auflage.
Druckvorstufe gehört zu meinem Handwerk. Wenn Sie unsicher sind, ob Ihre Datei so in Druck gehen kann, sprechen Sie mich an.
Einmal in der Mitte gefalzt. Die einfachste und häufigste Falzart.
Beim Einbruchfalz (auch Mittelfalz) wird ein Bogen einmal gefalzt. Aus einem A4-Blatt entsteht so ein vierseitiger Folder im Format A5, typisch für Klappkarten, Einladungen und Speisekarten.
Auch Broschüren mit Rückstichheftung bestehen aus solchen in der Mitte gefalzten Bögen.
Das Format des fertigen, beschnittenen Produkts.
Das Endformat ist die Größe, die man später in der Hand hält, zum Beispiel A6 bei einer Postkarte. Die Druckdatei ist um den Beschnitt größer, das nennt man Datenformat.
Bei gefalzten Produkten unterscheidet man zusätzlich offenes und geschlossenes Format: Ein vierseitiger Folder ist geschlossen A5 und offen A4.
Das maschinelle Falten von Papier, zum Beispiel bei Flyern und Broschüren.
Gefalzt wird auf Falzmaschinen. Die gängigsten Arten sind Einbruchfalz, Wickelfalz, Zickzackfalz und Kreuzbruch. Welche Art passt, hängt davon ab, wie der Inhalt gelesen werden soll.
Die Summe der vier CMYK-Werte an einer Stelle. Zu viel Farbe trocknet schlecht.
Addiert man C, M, Y und K an einer Stelle, erhält man den Gesamtfarbauftrag. 100 % in allen vier Farben wären 400 %. So viel Farbe kann das Papier nicht aufnehmen: Sie trocknet schlecht, schmiert oder färbt auf den nächsten Bogen ab.
Die Grenze hängt von Papier und Verfahren ab und steht im ICC-Profil. Häufig liegt sie bei rund 300 %.
Papier mit glatter Oberfläche, auf dem Farben brillant und Bilder scharf wirken.
Bei gestrichenem Papier liegt eine feine Schicht (der Strich) auf dem Papier. Die Farbe bleibt an der Oberfläche, Bilder wirken dadurch scharf und farbstark. Es gibt glänzende, seidenmatte und matte Varianten.
Das Gewicht des Papiers in Gramm pro Quadratmeter. Sagt viel, aber nicht alles über die Dicke.
Kopierpapier hat meist 80 g/m². Flyer liegen oft zwischen 135 und 170 g/m², Postkarten und Visitenkarten bei 300 g/m² und mehr.
Wie dick sich ein Papier anfühlt, hängt aber auch vom Volumen ab. Ein Naturpapier wirkt bei gleicher Grammatur meist kräftiger als ein glattes Bilderdruckpapier.
Lassen Sie sich bei wichtigen Drucksachen Papiermuster geben. Gewicht auf dem Datenblatt und Gefühl in der Hand sind zwei verschiedene Dinge.
Druck von Bannern, Plakaten und Messewänden, meist im Inkjet-Verfahren.
Große Formate werden meist auf Rollen-Inkjetdruckern gedruckt, auf Papier, Folie oder Plane. Weil man sie aus größerer Entfernung betrachtet, reichen oft geringere Auflösungen als bei einem Flyer.
Bei Planen kommen Ösen oder ein Saum dazu, die in der Gestaltung berücksichtigt werden müssen.
Eine so dünne Linie, dass sie im Druck wegbrechen kann.
Sehr feine Linien sehen am Bildschirm gut aus, werden im Druck aber unterbrochen oder verschwinden ganz. Als Untergrenze werden meist 0,25 pt genannt, das sind knapp 0,09 mm. Bei farbigen oder negativen (weißen) Linien sollte es eher mehr sein.
Metallisch glänzende Folie wird mit Hitze und Druck aufgebracht.
Für Gold-, Silber- oder Kupfereffekte wird eine Folie mit einem erhitzten Werkzeug auf das Papier gepresst. Das Ergebnis glänzt echt metallisch, was mit normaler Druckfarbe nicht möglich ist.
In Deutschland verbreitetes Sonderfarbsystem mit 88 Grundfarben.
HKS ist vor allem im deutschsprachigen Raum üblich. Die Farben gibt es in Reihen für verschiedene Papiere, zum Beispiel HKS K für gestrichenes und HKS N für ungestrichenes Papier.
Eine Datei, die beschreibt, wie ein Gerät oder ein Druckverfahren Farben wiedergibt.
Damit Farben vom Bildschirm bis zum Druck stimmen, beschreiben ICC-Profile die Farbwiedergabe. Beim Umwandeln von RGB in CMYK wählt man das Profil, das zu Papier und Druckverfahren passt, zum Beispiel PSO Coated v3 für gestrichenes Papier im Offsetdruck.
Das Profil legt auch fest, wie viel Farbe höchstens aufgetragen wird.
Fragen Sie Ihre Druckerei nach dem gewünschten Profil, bevor Sie Bilder umwandeln. Das spart später Korrekturen.
Die Seiten werden am Rücken verleimt. Für dickere Broschüren und Kataloge.
Bei der Klebebindung werden die einzelnen Blätter am Rücken verleimt und mit einem Umschlag versehen. So entsteht ein gerader Rücken, der sogar beschriftet werden kann. Weil sich die Seiten nicht ganz flach öffnen lassen, braucht der Innenrand mehr Abstand.
Zwei oder mehr Falze, die im rechten Winkel zueinander liegen.
Beim Kreuzbruch wird der Bogen gefalzt, gedreht und dann quer zum ersten Falz erneut gefalzt. So entstehen zum Beispiel aus einem A3-Bogen acht Seiten im Format A5.
Das Verfahren wird vor allem für Broschüren- und Buchbögen genutzt. Die geschlossenen Kanten werden danach aufgeschnitten.
Die Richtung, in der die Papierfasern liegen. Entscheidend für saubere Falze.
Bei der Papierherstellung richten sich die Fasern in eine Richtung aus. Parallel zur Laufrichtung lässt sich Papier sauber falzen, quer dazu bricht es leichter. Bei Büchern und Broschüren sollte die Laufrichtung parallel zum Rücken liegen, sonst wellen sich die Seiten.
Ungestrichenes Papier mit natürlicher, leicht rauer Oberfläche. Gut beschreibbar.
Naturpapier hat keinen Strich. Die Farbe zieht tiefer ein, Farben wirken dadurch matter und weicher. Dafür fühlt es sich hochwertig und natürlich an und lässt sich gut mit Kugelschreiber beschreiben, ideal für Briefpapier und Formulare.
Ein einzelnes Exemplar auf dem Druckbogen. Mehrere Nutzen sparen Papier und Zeit.
Passen zum Beispiel acht Postkarten auf einen Druckbogen, spricht man von acht Nutzen. Bei Sammeldruckereien teilen sich sogar verschiedene Kunden einen Bogen. Das macht Standardformate besonders günstig.
Das klassische Verfahren für mittlere und große Auflagen, mit Druckplatten.
Beim Offsetdruck wird für jede Farbe eine Druckplatte belichtet. Die Farbe geht von der Platte zuerst auf ein Gummituch und von dort auf das Papier, daher der Name (offset = versetzt).
Die Vorbereitung kostet Zeit und Material, danach wird jedes weitere Exemplar sehr günstig. Offset lohnt sich deshalb bei höheren Auflagen und ermöglicht Sonderfarben.
Wie undurchsichtig ein Papier ist. Bei dünnem Papier scheint die Rückseite durch.
Je höher die Opazität, desto weniger scheint die Rückseite durch. Bei dünnen Papieren und kräftig bedruckten Rückseiten kann das stören, zum Beispiel bei Briefbögen oder Zeitschriften.
Weltweit verbreitetes Farbsystem für Sonderfarben, mit Fächern zum Abmustern.
Pantone-Farben tragen eine Nummer und einen Zusatz für das Papier: C (coated) für gestrichenes, U (uncoated) für ungestrichenes Papier. Dieselbe Farbe sieht auf beiden Papieren unterschiedlich aus, deshalb gibt es getrennte Fächer.
Glänzender Lack nur auf ausgewählten Stellen, zum Beispiel auf dem Logo.
Partieller UV-Lack hebt einzelne Elemente durch Glanz hervor. Besonders schön wirkt er auf mattem Untergrund. Für die Lackform braucht die Druckerei eine eigene Datei oder eine eigene Farbe, die nur die zu lackierenden Stellen zeigt.
Wie genau die einzelnen Druckfarben übereinander liegen.
Jede Farbe wird nacheinander gedruckt. Liegen die Farben exakt übereinander, steht der Druck „im Passer“. Verrutscht eine Farbe minimal, entstehen farbige Säume. Zur Kontrolle dienen Passkreuze am Bogenrand, das Zeichen oben auf dieser Seite ist eines.
Eine Norm für Druck-PDFs, die typische Fehler von vornherein ausschließt.
PDF/X ist eine Familie von PDF-Standards für die Druckvorstufe. Die Dateien müssen zum Beispiel alle Schriften und Bilder enthalten und dürfen keine Formularfelder oder Videos haben.
PDF/X-1a erlaubt nur CMYK und Sonderfarben, ohne Transparenzen. PDF/X-3 erlaubt Farben mit ICC-Profil. PDF/X-4 behält Transparenzen und wird heute von vielen Druckereien bevorzugt.
Welche Variante gewünscht ist, steht fast immer im Datenblatt der Druckerei. Dort gibt es oft auch fertige Exportvorgaben.
Ein Bild aus einzelnen farbigen Pixeln, zum Beispiel jedes Foto.
Fotos und gescannte Bilder sind Pixelgrafiken. Sie haben eine feste Anzahl an Bildpunkten. Wird ein Bild zu stark vergrößert, werden die Pixel sichtbar oder es wirkt unscharf. Gängige Formate sind JPG, PNG und TIFF.
Ein Motiv wird plastisch in das Papier gedrückt.
Mit einem Prägewerkzeug entsteht ein Relief im Papier. Die Blindprägung kommt ohne Farbe aus und wird nur durch Licht und Schatten sichtbar. Prägungen wirken auf dickem Naturpapier besonders edel.
Eine automatische Prüfung der Druckdaten, bevor gedruckt wird.
Beim Preflight prüft eine Software die PDF zum Beispiel auf fehlende Schriften, zu geringe Bildauflösung, RGB-Bilder, fehlenden Beschnitt oder zu hohen Farbauftrag. Viele Druckereien machen das beim Hochladen automatisch, Adobe Acrobat Pro hat eine eigene Preflight-Funktion.
Eine automatische Prüfung findet aber nicht alles. Ob ein Text zu nah am Rand steht oder ein Tippfehler drin ist, sieht nur ein Mensch.
Ein farbverbindlicher Probedruck, an dem sich die Druckerei orientiert.
Ein Proof ist ein Ausdruck, der unter kontrollierten Bedingungen zeigt, wie die Farben im späteren Druck aussehen. Ein Kontrollstreifen, der Medienkeil, belegt, dass der Proof stimmt.
Ein Softproof simuliert das Ergebnis am kalibrierten Bildschirm. Ein normaler Bürodrucker-Ausdruck ist dagegen nicht farbverbindlich.
Wie fein die Rasterpunkte gedruckt werden, angegeben in Linien pro Zentimeter.
Druckmaschinen können keine Zwischentöne drucken, nur Farbe oder keine Farbe. Helle und dunkle Töne entstehen durch unterschiedlich große Rasterpunkte. Die Rasterweite gibt an, wie dicht diese Punkte liegen.
Im Offsetdruck sind etwa 60 bis 80 Linien pro Zentimeter üblich, im Zeitungsdruck gröber.
Die Farben des Bildschirms: Rot, Grün und Blau. Für den Druck müssen sie umgerechnet werden.
Bildschirme erzeugen Farben aus Licht in Rot, Grün und Blau. Das Verfahren ist additiv: Alle drei voll ergeben Weiß.
Der RGB-Farbraum ist in weiten Teilen größer als der CMYK-Farbraum. Sehr leuchtende Töne wie helles Grün, kräftiges Blau oder Neonfarben lassen sich im Vierfarbdruck nicht exakt erreichen und werden bei der Umwandlung abgeschwächt.
Eine Vertiefung vor dem Falzen, damit dickes Papier nicht bricht.
Bei dickerem Papier bricht beim Falzen die Oberfläche, die Farbe platzt sichtbar auf. Eine vorher eingedrückte Rille verhindert das. Je nach Papier und Druckerei wird meist ab etwa 170 bis 250 g/m² gerillt.
Broschüren werden im Falz mit Drahtklammern geheftet.
Die Bögen werden ineinandergelegt und im Falz mit Klammern geheftet. Das ist günstig und für dünnere Broschüren ideal. Die Seitenzahl muss durch vier teilbar sein, weil jeder Bogen vier Seiten ergibt.
Planen Sie den Inhalt von Anfang an auf 8, 12, 16 oder 20 Seiten. Eine einzige Seite zu viel bedeutet sonst gleich vier Seiten mehr.
Feine Linien außerhalb des Motivs, die zeigen, wo geschnitten wird.
Schnittmarken liegen außerhalb des Beschnitts und markieren die Ecken des Endformats. Viele Druckereien möchten sie in der PDF haben, manche setzen sie lieber selbst. Im Zweifel hilft ein Blick in die Datenblätter.
Schöndruck ist die Vorderseite eines Bogens, Widerdruck die Rückseite.
Wird ein Bogen beidseitig bedruckt, heißt der erste Durchgang Schöndruck, der zweite Widerdruck. Viele moderne Maschinen können beide Seiten in einem Durchgang drucken.
Die verwendeten Schriften gehören in die Druck-PDF, sonst können sie im Druck durch andere ersetzt werden.
Ist eine Schrift nicht in der PDF enthalten, kann der Rechner der Druckerei sie durch eine andere ersetzen. Zeilen können sich verschieben, Umlaute fehlen. Beim PDF-Export werden Schriften normalerweise eingebettet. Bei Logos wandelt man Schrift oft zusätzlich in Pfade um.
Ein Abstand nach innen, in dem keine wichtigen Texte oder Logos stehen sollten.
Weil der Schnitt minimal abweichen kann, gehören Texte, Logos und Seitenzahlen nicht direkt an den Rand. Ein Abstand von 3 bis 5 mm zum Endformat schützt davor, dass etwas angeschnitten wird. Bei gebundenen Broschüren kommt innen am Bund zusätzlicher Abstand dazu.
Farbe wird durch ein feines Sieb gedrückt. Typisch für Textilien und Schilder.
Beim Siebdruck wird die Farbe mit einer Rakel durch ein feinmaschiges Gewebe gedrückt. Stellen, die frei bleiben sollen, sind im Sieb abgedeckt. Der Farbauftrag ist kräftig und deckend, deshalb eignet sich das Verfahren für T-Shirts, Taschen, Glas oder Schilder.
Eine fertig gemischte Druckfarbe, die als eigene Farbe gedruckt wird statt aus CMYK gemischt.
Für Logos und Hausfarben wird oft eine Sonderfarbe (auch Volltonfarbe) verwendet. Sie wird vorab exakt gemischt und mit einer eigenen Druckplatte gedruckt. Das Ergebnis ist gleichmäßiger und oft leuchtender als ein CMYK-Mischton.
Bekannte Farbsysteme sind Pantone und HKS. Sonderfarben gibt es vor allem im Offset- und Siebdruck, im Digitaldruck werden sie meist aus CMYK nachgestellt.
Wenn Ihr Logo eine Sonderfarbe hat, gehört der CMYK-Ersatzwert trotzdem in Ihre Gestaltungsrichtlinien. Nicht jeder Auftrag wird mit Sonderfarbe gedruckt.
Mit einer Stanzform werden besondere Formen ausgeschnitten, etwa runde Ecken.
Für Formen, die keine Schneidemaschine schafft, wird eine Stanzform gebaut. Damit entstehen runde Ecken, Fenster, Aufhänger oder Verpackungen.
Die Stanzkontur wird in der Datei als eigene Sonderfarbe auf eigener Ebene angelegt und auf Überdrucken gestellt, damit sie das Motiv darunter nicht ausspart. Gedruckt wird sie nicht, sie dient nur als Vorlage für das Stanzwerkzeug.
Schwarz mit Anteilen der anderen Farben, damit große Flächen satt wirken.
Reines Schwarz (nur K) wirkt auf großen Flächen eher dunkelgrau. Mischt man etwas Cyan, Magenta und Gelb darunter, entsteht ein tieferes Schwarz, zum Beispiel C40 M30 Y30 K100.
Für kleine Schrift und feine Linien ist Tiefschwarz ungeeignet. Wenn die Farben minimal versetzt drucken, entstehen farbige Ränder.
Nicht verwechseln mit der Passerfarbe, bei der alle vier Farben auf 100 % stehen. Sie ist nur für Schnitt- und Passermarken gedacht.
Große Flächen in Tiefschwarz, Fließtext immer nur in 100 % K. Die genauen Werte nennt Ihnen die Druckerei.
Rasterpunkte werden im Druck etwas größer, Bilder dadurch dunkler.
Beim Druck verläuft die Farbe minimal im Papier, die Rasterpunkte werden größer. Mitteltöne wirken dadurch dunkler als am Bildschirm. Auf ungestrichenem Papier ist der Effekt stärker als auf gestrichenem.
Gute ICC-Profile gleichen den Tonwertzuwachs bei der Umwandlung aus.
Ein Element wird auf den Hintergrund gedruckt, statt ihn auszusparen.
Normalerweise wird unter einem Objekt der Hintergrund ausgespart. Beim Überdrucken liegt die Farbe dagegen auf dem Hintergrund. Für schwarzen Text ist das üblich, weil so keine weißen Blitzer entstehen.
Gefährlich ist es bei Weiß: Ein weißes Objekt auf Überdrucken verschwindet im Druck einfach.
Kontrollieren Sie vor dem Export in der Überdruckenvorschau, ob nichts Weißes auf „Überdrucken“ steht.
Farbflächen überlappen minimal, damit bei leichtem Versatz keine weißen Spalten entstehen.
Stoßen zwei Farbflächen direkt aneinander, kann ein winziger Versatz in der Maschine eine weiße Linie erzeugen, einen Blitzer. Bei der Überfüllung wird eine Fläche minimal unter die andere gezogen. Das übernimmt meist die Druckerei bei der Druckvorbereitung.
Grafik aus mathematisch beschriebenen Linien und Flächen, beliebig vergrößerbar ohne Qualitätsverlust.
Vektorgrafiken bestehen nicht aus Pixeln, sondern aus Punkten, Kurven und Flächen. Sie bleiben in jeder Größe scharf, vom Kugelschreiber bis zur Hauswand. Typische Dateiformate sind SVG, AI, EPS oder PDF.
Logos sollten immer als Vektorgrafik vorliegen.
Wenn Sie Ihr Logo nur als kleine JPG-Datei haben, lohnt es sich, es einmal sauber als Vektor nachzubauen. Das brauchen Sie für fast jedes Druckprodukt.
Wie dick ein Papier im Verhältnis zu seinem Gewicht ist.
Das Volumen wird zum Beispiel als 1,0-fach oder 1,3-fach angegeben. Ein Papier mit höherem Volumen ist bei gleicher Grammatur dicker und wirkt griffiger. Bei Broschüren beeinflusst es auch die Rückenstärke.
Die Seiten werden nacheinander nach innen gewickelt. Typisch für DIN-lang-Flyer.
Beim Wickelfalz klappt man die Seiten wie eine Rolle nach innen. Damit sich nichts staucht, muss die innen liegende Seite 2 bis 3 mm schmaler sein als die anderen. Das muss schon in der Gestaltung berücksichtigt werden.
Holen Sie sich für einen Wickelfalz-Flyer die Vorlage Ihrer Druckerei. Dort sind die unterschiedlichen Seitenbreiten schon eingezeichnet.
Die Seiten werden abwechselnd nach vorn und hinten gefaltet, wie eine Ziehharmonika.
Beim Zickzackfalz (auch Leporello) entsteht ein Faltblatt, das sich in einem Zug aufziehen lässt. Alle Seiten sind gleich breit.
Allgemeines Fachwissen ohne Gewähr. Werte wie Beschnitt oder Farbauftrag gibt immer Ihre Druckerei vor.